Vorschlag Pokerverband UPDATE 6.8.

Liebe Vereinskollegen und -kolleginnen,
liebe Vorstände, liebe Clubchefs,
wir hoffen, ihr seid alle gesund geblieben oder ggfs. schon wieder genesen.
Wir haben diesen Post erst einmal in dieser Gruppe gepostet, damit nicht jeder Spieler/in im „PVB-Mitglieder-Forum“ seine private Meinung kundtut und die Entscheidung (siehe weiter unten) herausgezögert wird.
Wie uns die Pokerlounge Berlin mitteilte, sind ihre Türen wieder geöffnet und bis auf weiteres sind 6-max-Turniere möglich. Der PVB Poker-Verband Berlin e.V. würde sehr gerne den Spielbetrieb wieder aufnehmen, sich aber bestmöglich an die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln halten wollen.
Der PVB-Vorstand denkt, dass auch für uns aktuell eine Begrenzung von max. 6 Spielern an einem Tisch gilt. Eine Weiterführung der Saison 2020 mit den bisherigen Ligen (ACE, KING und Omaha) zu zehnt bzw. acht an einem Tisch scheint unter diesen Umständen in der nächsten Zeit (wohl) nicht möglich zu sein.
Um aber kurzfristig den Spielbetrieb doch wieder aufnehmen zu können, hat sich der PVB-Vorstand überlegt, ob wir ab demnächst die „Corona-Saison 2020“ mit 6-max-Multi-Table-Turnieren spielen bzw. beenden.
Hier unser Vorschlag bzw. die Idee (nur) für 2020:
– die bisherigen Spielergebnisse werden gelöscht,
– es gibt weder Auf-, noch Absteiger,
– es gibt in 2020 nur noch eine Liga,
– spielberechtigt sind alle Vereine/Clubs laut der (bisherigen) 1. Liga „ACE“ 2020,
– spielberechtigt sind ALLE für die bisherige Saison 2020 für Liga ACE und KING gemeldeten Spieler und Spielerinnen,
– pro Spieltag gibt es also 9 Vereine/Clubs, die jeweils 4 Spieler/-innen für den jeweiligen Spieltag melden/stellen dürfen,
– für welchen Verein/Club bzw. in welcher Liga jemand bereits in dieser Saison gespielt hat, ist unrelevant.
– 9 Teams x 4 = 36 Spieler/-Innen
= anfangs 6 Tische á 6 Spieler/-Innen
– die Spieler/-Innen werden gleichmäßig nach dem Zufallsprinzip an den Tischen verteilt (ähnlich wie bei unseren Einzelmeisterschaften),
– bei 30, 24, 18, 12 und 6 verbleibenden Spieler/-Innen wird ein Tisch aufgelöst,
– bei nur noch 4 Spieler/-innen im Turnier bzw. am FinalTable ist dieses Turnier beendet,
– die Punktevergabe ist wie folgt:
Platz 36 – 33 = je 1 Punkt,
Platz 32 – 29 = je 2 Punkte,
Platz 28 – 25 = je 3 Punkte,
Platz 24 – 21 = je 4 Punkte,
Platz 20 – 17 = je 5 Punkte,
Platz 16 – 13 = je 6 Punkte,
Platz 12 – 9 = je 8 Punkte,
Platz 8 – 5 = je 11 Punkte,
Platz 4 – 1 = je 14 Punkte + Tages-Pokal (bisheriger Tischpokal)
Um die Vereine/Clubs bestmöglich zu entlasten und das Maximum von 6 Personen an einem Tisch nicht zu überschreiten, wird es KEINEN separaten bzw. zusätzlichen Dealer geben, sondern SELFDEALING durchgeführt. Das heißt, es beginnt der/die Spieler/in auf Sitzplatz 1 mit dem Dealen. Nach der ersten bzw. jeder Blindstufe wird die Turnierclock gestoppt und die Spieler rücken an allen Tischen entgegen des Uhrzeigersinns am Tisch weiter, so dass nunmehr der/die Spieler/in auf dem ehemaligen Sitzplatz 2 ein Level lang dealt usw.
Da wir davon ausgehen, dass bei euern Vereins-/Clubspieltagen auch Selfdealing durchgeführt wird, dürfte das unseres Erachtens die beste Möglichkeit sein, um die Personenzahl so gering wie möglich zu halten.
Bis zum Ausscheiden des ersten Spielers/in gibt es keinen Floorman, es sei denn, jemand erklärt sich freiwillig dazu bereit.
Nach dem Ausscheiden eines Spielers/in wird diese/r übergangsweise als Floorman fungieren, bis der nächste Spieler/in ausscheidet bzw. bis ein Spieler/in ausscheidet, der diese Funktion bis zum Ende des Turniers freiwillig durchführt. Hauptaufgabe für den Floorman wird eigentlich nur sein, die Seat-Open-Liste zu führen, die Turnierclock am Level-Ende zu stoppen und evtl. einzelne Spieler umzusetzen, wenn an einem Tisch deutlich weniger Spieler sitzen als an einem anderen Tisch.
Bei der Tischzusammenlegung bzw. Tischauflösung helfen alle beteiligten Spieler/innen (die Turnierclock wird gestoppt).
Aufgrund vereinzelter Stimmen würden wir 6 Spieltage vorschlagen, und zwar:
1.) 16.08.20
2.) 06.09.20
3.) 27.09.20
4.) 25.10.20
5.) 08.11.20
6.) 29.11.20
Sowohl Handdesinfektion zum Spielbeginn bzw. beim Betreten der Lounge als auch die von der Pokerlounge durchgeführte Stirntemperaturmessung sind Pflicht!
Auch das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes wird zur durchgehenden Pflicht. Wer das nicht will bzw. kann, ist leider nicht spielberechtigt. Wer während des Turniers (außer zum Trinken) den Nasen-Mund-Schutz abnimmt und trotz Aufforderung nicht wieder aufsetzt, wird vom Spiel disqualifiziert und hat die Pokerlounge umgehend zu verlassen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Plastik-Schutzvisier vor dem gesamten Gesicht genügend Raum zum Atmen läßt. Personen mit „Atemproblemen“ sollten also über diese Variante nachdenken.
Da die Teilnahme an dieser Saison-„Ersatzlösung“ freiwillig ist, würden wir die Teilnahme nur Spieler/-innen ermöglichen, die sich an diese Verpflichtungen halten. Wiederholte Zuwiderhandlungen würden zum Turnierausschluss führen.
Dass dieses Konzept kein vollwertiges ist, dürfte wohl allen bewußt sein. Wir würden dieses aber als kleine Alternative anbieten, da ja auch erst einmal abgewartet werden muß, inwieweit sich die demnächst zurückkehrenden Ballermann-Idioten, die Infektionszahlen in den Schlachthöfen + Gemüsebetrieben und die jährlich auftretende Herbstgrippe-Welle auswirken und ob die derzeit bestehenden Abstands- und Hygieneregeln so bestehen bleiben.
Nach ähnlichem Prinzip würden wir (solange mit den bestehenden gesetzlichen Regelungen möglich) im Dezember 2020 die Omaha-Pokereinzelmeisterschaft (sehr wahrscheinlich als Ein-Tages-Turnier ohne Heads am So, 13.12.2020) und im Januar 2021 die THNL-Pokereinzelmeisterschaften (evtl. nur mit 2 Heads) durchführen. Bei der Omaha-Pokereinzelmeisterschaft ist ein Turnier mit 6 x 6 = max. 36 Spielern geplant. Da wir auch hier von Selfdealing ausgehen, sollten von den Vereinen/Clubs nur Spieler/innen geschickt/gemeldet werden, die beides gleichzeitig (Omaha-Dealen + Omaha-Spielen) zumindest andeutungsweise können. Hier sind trotzdem alle anderen Spieler/innen am Tisch aufgefordert, z.B. bei der Ermittlung des „Pots“ mitzuwirken und gelegentliche Fehler nicht gleich mit Steinigung usw. zu ahnden.